
Wechsel des Anbieters für Infrarotheizungen in der Automobilfertigung
Die meisten Automobilzulieferer starten mit den großen europäischen Marken für ihre Heizsysteme. Das ist logisch – schließlich möchte man bei einer eng gestrickten Produktion auf keinen Fall auf Hardware setzen, die die Produktion stören könnte.
Aber irgendwann sucht man nach einer alternativen Lösung aus dem Inland. Und seien wir ehrlich: Man sucht nicht einfach nur nach einer günstigeren Lampe. Man braucht etwas, das perfekt funktioniert und genau dieselbe Leistung wie die ursprüngliche Lampe erbringt – ohne dass dadurch die Wärmeentwicklung beeinträchtigt wird oder Sicherungen durchbrennen.
Die richtige Temperatur einstellen
Wenn man die Marke wechselt, müssen die Werte genau stimmen. Wenn man eine 230V/1500W-Kurzwellenkristalllampe verwendet, muss die Ersatzlampe ebenfalls diese Werte erreichen – innerhalb eines Fensters von 5%. Wenn die Leistungsdichte auch nur leicht abweicht, ändert sich die Temperatur des geschmolzenen Kunststoffs. Plötzlich hat man Probleme mit unvollständig gefüllten Teilen. Deshalb legen wir großen Wert auf die Chemie des Glühfadens – wir möchten, dass die Erhitzung genauso abläuft wie gewohnt.
„Kleine“ Dinge, die große Probleme verursachen können
Die meisten billigen Lampen versagen an der Verbindungsstelle. So einfach ist das. Wir verwenden standardisierte R7- oder SK15-Basissteine, damit die Lampe richtig im Sockel sitzt. Wenn sie locker sitzt, entstehen Funken – das kann die Kontakte zerstören. Außerdem verwenden wir Kristallröhren mit dicken Wänden, denn diese halten dem starken thermischen Stress stand.
Ein Tipp: Hochleistungsrohre bringen die Temperatur schneller hoch – doch sie belasten die Verkabelung stark. Wenn man auf eine höhere Leistungsdichte setzt, sollte man unbedingt sicherstellen, dass Relais und Kabel die zusätzliche Stromlast verkraften können, ohne zu überhitzen.
Wie man einem neuen Lieferanten wirklich vertrauen kann
Mir sind keine fancy Broschüren wichtig – Ihnen auch nicht. Vertrauen entsteht durch Temperaturmessungen sowie Tests unter realen Bedingungen. Wir zeigen Ihnen die tatsächlichen Spektraldistributionen. Das ist die einzige Möglichkeit, zu beweisen, dass die Wellenlänge tatsächlich zu der Art des Materials passt, das Wärme aufnimmt.
Mein Rat: Wechseln Sie nicht gleich die gesamte Anlage aus. Testen Sie zunächst nur eine bestimmte Zone. Achten Sie darauf, dass der PID-Controller die Temperatur stabil hält. Wenn alles stabil ist, können Sie die neue Anlage auf den Rest der Anlage ausdehnen.